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Ghana in Bad Honnef

Im Rahmen des Projekts „Partnership for Applied Sciences“ (PASS) waren unsere ghanaischen Kooperationspartner von der Kumasi Technical University und der Cape Coast Technical University (CCTU) in Anfang des Monats am Campus Bad Honnef zu Gast.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und Ben Ebo Attom, dem Leiter des PASS Projekts an der CCTU, ein paar Fragen gestellt.

IUBH: Herr Attom, was erwarten Sie von der Zusammenarbeit mit der IUBH?
Ben Ebo Attom: Vor allem einen regen Austausch zwischen unseren Fakultätsmitarbeitern, aber auch zwischen den Studierenden. Ich bin überzeugt davon, dass wir von den Erfahrungen der IUBH im Fachbereich Tourismus und Hospitality stark profitieren können. Außerdem denke ich, dass gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre für unsere beiden Hochschulen spannende Erkenntnisse bringen können.

IUBH: Warum kooperieren Sie mit der IUBH?
Attom: Die IUBH bringt sehr hohe Qualitätsstandards in der Lehre mit. Wir wollen vom Erfolg der Hochschule lernen und entsprechende Prozesse in unsere Abläufe integrieren. Außerdem arbeiten wir daran, unser Netzwerk mit Unternehmen aus der Wirtschaft nach dem Vorbild der IUBH zu vergrößern und so noch stärkeren Praxisbezug zu gewinnen.

IUBH: Was sind die Hauptunterschiede zwischen Tourismus in Deutschland und Ghana?
Attom: Anders als der deutsche ist der ghanaische Tourismus international kaum bekannt und auch sehr viel weniger entwickelt. In Ghana wird auch weniger zu dem Thema geforscht. Auf der anderen Seite sehen wir ein riesiges touristisches Potenzial für das Land, denn im Vergleich zu Deutschland haben wir sehr viele bisher noch unerschlossene Touristenattraktionen. Die Lehre im Bereich Tourismus ist bei uns um einiges theoretischer als in Deutschland. Die Lücke, die so zwischen dem Wissen eines Absolventen und den tatsächlichen Anforderungen der Branche besteht, ist daher noch sehr groß. Mit unserer Kooperation mit der IUBH arbeiten wir daran, sie zu schließen.

IUBH: Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und haben Sie vielen Dank für Ihre Zeit!

An dem auf vier Jahre angelegten und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und vom DAAD geförderten Programm nehmen neben der IUBH auch die TH Köln und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg teil. Ziel ist es, an zwei Hochschulen in Ghana neue Curricula für die Studiengänge Tourismus- und Hospitality zu entwickeln, die praxisnäher sind und sich am dualen Studienmodell orientieren.

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