21. Dezember 2020, 09:18 UHR |

7 Dinge, die Du über den Studiengang wissen solltest, den Du wählst

Egal ob Du Dein Bewerbergespräch bereits absolviert hast oder dieses noch vor Dir liegt: Es schadet nie, genau zu wissen, was in Deinem Studiengang auf Dich zukommen wird. So weißt Du, ob Du Dich richtig entschieden hast und kannst besser abwägen, welcher Praxispartner der richtige ist. Sieben Fragen, die Du Dir stellen solltest 


1. Lernst Du im Studium tatsächlich das, was Du lernen möchtest? 

Das kannst Du relativ schnell herausfinden. An der IUBH stehen alle Studieninhalte direkt auf der Webseite beim jeweiligen Studiengang. Schau Dir die Module genau an. Wenn Du bei einem nicht ganz sicher bist, was das eigentlich genau ist, kannst Du natürlich eine Suchmaschine Deiner Wahl zurate ziehen oder direkt bei uns nachfragen. Natürlich sind Studieninhalte oftmals breit gefächert, um Dich rundum auf Deinen Beruf vorzubereiten, und dann kann es schon mal sein, dass einzelne Kurse Dir weniger zusagenDoch insgesamt weißt Du so schon ganz genau, worauf Du Dich einlässt. Eine weitere Hilfe sind die Studiengangsinterviews, die die IUBH in Ihrem News-Bereich zur Verfügung stellt. Darin stellt Dir jeder Studiengangsleiter seinen Studiengang detailliert vor. Und wenn Du trotzdem noch nicht sicher bist: Lass Dich ganz einfach von uns beraten! 

2. Welche Berufe kannst Du nach dem Studium ergreifen? 

Eine Frage, die natürlich ganz wichtig ist, denn Du willst schließlich nicht nach 3,5 Jahren Studium feststellen, dass Dich die Berufsfelder hinterher gar nicht interessieren. Vor allem nicht, wenn Dich Dein duales Studium so schön mit Praxiserfahrung versorgt hast, dass Dein Berufseinstieg danach ganz leicht gehen kann. Doch bleib bei der Berufsfrage auch offen, denn meistens sind die Möglichkeiten nach dem Studium deutlich vielfältiger, als man vielleicht erwartet. Auch IUBH Alumni sind schon in ganz anderen Positionen gelandet als vorher gedacht. Ein paar Anregungen findest Du unter Erfahrungsberichte. Natürlich ist schön, wenn Du ganz sicher schon weißt, was Du später machen möchtest, und dann zielstrebig darauf hinarbeitest. Trotzdem ist auch wichtig, sich vor Augen zu führen, dass beispielsweise nicht jeder Architekturabsolvent später Star-Architekt ist und nicht jeder Tourismusmanagementabsolvent einmal beruflich an die schönsten Orte der Welt reist und dort Champagner am Pool verkostet.   

3. Welche Aufgaben erwarten Dich beim Praxispartner? 

Die Arbeit beim Praxispartner macht die Hälfte Deines dualen Studiums aus. Da ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wie Du diese Zeit ungefähr verbringen wirst. Wenn Du ein recht genaues Bild davon hast, welche Praxiserfahrungen Du sammeln möchtest und bei welchen Unternehmen Du diese erhalten könntest, kannst Du Dich natürlich gemeinsam mit Deiner Studienberatung gezielt dort bewerben. Ansonsten gilt auch hier: offenbleiben. Denn ein duales Studium dient auch dazu, Unternehmen und Berufe von der Pike auf kennenzulernen. Wenn Du Dich engagiert zeigst, kann es gut sein, dass Du bei Deinem Praxispartner schon sehr früh viel Verantwortung bekommst.  

4. Was tut sich in der Branche, in die Du einsteigen willst?

Das ist definitiv Wissen, mit dem Du sowohl beim Bewerbergespräch mit der IUBH als auch beim Vorstellungsgespräch mit Praxispartnern punktest. Wenn Du weißt, welche aktuellen Entwicklungen es in der Branche gibt, welchen Problemstellungen sie auf welche Art begegnet und was die wichtigsten Thematiken für Unternehmen sind, dann zeigt das, dass Du Dich intensiv damit auseinandergesetzt hast und nicht blauäugig ins Studium startest. Du kannst die Inhalte, die Du lernst, besser einordnen und ggf. kreative Anstöße beim Praxispartner geben.  

5. Wie kannst Du Dich auf die Bewerbung und das Studium vorbereiten?

Vielleicht hast Du schon Vorerfahrung in dem Bereich, in dem Du studieren möchtest. Vielleicht hast Du sogar schon eine Berufsausbildung absolviert. Vielleicht kommst Du aber auch direkt aus der Schule oder aus einer komplett branchenfremden Laufbahn. In jedem Fall gilt: Je mehr Vorwissen Du mitbringst, desto begehrter bist Du bei Praxispartnern und desto eher weißt Du auch, worauf Du Dich einlässt. Wenn Du beispielsweise bereits professionell eigene Social-Media-Kanäle pflegst, kannst Du Dir eher vorstellen, was beim digitalen Marketing notwendig ist. Wenn Du bereits ein Praktikum im sozialen Bereich absolviert hast, weißt Du, ob Soziale Arbeit wirklich etwas für Dich ist. Was kannst Du also tun: Praktika absolvieren (je nachdem, wie viel Zeit Du bis zum Semesterstart hast), Kurse belegen (z. B. digitale Angebote wie LinkedIn Learning), Tutorials, Dokumentationen und Interviews im Netz ansehen oder tatsächlich auf das fast schon antike Medienformat "Buch" zurückgreifen.  

6. Welche Skills sind definitiv erforderlich und bringst Du diese mit?

Welche Fähigkeiten solltest Du für Deinen Studiengang mitbringen? Das lässt sich zum Beispiel herausfinden, in dem Du im Netz recherchierst oder auch die Studienberatung direkt fragst. Grundsätzlich gilt natürlich, dass Du Dir im Studium die wichtigsten Fähigkeiten aneignest. Trotzdem solltest Du beispielsweise als Bauingenieur ein gutes Verständnis für Physik mitbringen und als Kindheitspädagoge Einfühlungsvermögen und Durchsetzungskraft. Passen das Studium und die gewählte Branche zu Dir? Hier geht es um ehrliche Selbstreflexion, also weder um zu große Bescheidenheit oder Selbstzweifel noch um Überschätzung. Deswegen hilft es, wenn Du auch Menschen in Deinem Umfeld um ihre Einschätzung bittest, sofern Du weißt, dass sie Dir ehrliches und hilfreiches Feedback geben.  

7. Warum willst Du dieses Studium oder einen Beruf in dieser Branche ergreifen? 

Diese letzte Frage ist natürlich eine ganz persönliche, aber sie ist wichtig. Denn einerseits solltest Du nicht mit falschen, überhöhten Vorstellungen in ein Studium gehen (wie beispielsweise die oben genannte Vorstellung vom Star-Architekten-Dasein), andererseits solltest Du es auch nicht anfangen, weil Dir nichts anderes einfällt. In letztem Fall hilft es beispielsweise, erst einmal ein Praktikum im gewählten Bereich zu machen. Auch gilt für Dich herauszufinden, ob Du Dich für ein Studium entscheidest, um die Erwartungen von anderen zu erfüllen, oder ob es wirklich Dein ganz eigener Wunsch ist.