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Wiener Hotellerie fliegt auf das duale Studium

Sacher, Arcotel Hotels und Kempinski bilden künftig mit der IUBH in Wien aus

Seit Jahren kämpft die Hotellerie mit dem Fachkräftemangel – auch in Wien. Um dem Mitarbeiterschwund entgegenzuwirken, können Hotelbetriebe in Österreich nun auf das duale Studienmodell zurückgreifen. Angeboten wird das Erfolgsmodell aus Deutschland von der IUBH Internationalen Hochschule. Traditionshäuser wie Sacher, Arcotel Hotels und Kempinski sind von der neuen Ausbildungsform überzeugt: ab Oktober bilden sie selbst im dualen Studium aus.

Fachkräfte im eigenen Haus anlernen

„Das duale Studium bietet eine gute akademische Ausbildung bei einem gleichzeitig hohen Praxisbezug. So wird für uns sichergestellt, dass wir die Mitarbeiter nach dem Studium bereits fertig eingearbeitet übernehmen können“, meint Ines Lochmann, Personalleiterin von Palais Hansen Kempinski Wien. Kempinskis duale Studentin Viktoria Rabensteiner wird ab Oktober den Bachelorstudiengang Tourismuswirtschaft mit Vertiefung Hotelmanagement studieren. Ab dann wechselt sie wöchentlich zwischen den Vorlesungen an der Hochschule und ihrem Praxisbetrieb. Für die durchschnittlich 20 Wochenstunden Arbeitszeit im Hotel erhält Viktoria ein Gehalt, das ihre Studiengebühren abdeckt.

Arcotel Hotels wiederum hat sich für eine duale Masterstudierende aus dem Fachbereich Marketing entschieden. Im dualen Mastermodell arbeiten die Studierenden in der Regel 30 Wochenstunden im Unternehmen und absolvieren ihr Studium über Onlinemodule sowie einzelne Präsenzseminare. „Die Verbindung eines Master-Studienabschlusses mit umfangreichem Praxiseinsatz hat uns überzeugt. Dieses besondere Ausbildungsprinzip schafft Studierenden ein solides Fundament für ihre Karriere“, ist Martin Lachout, Vorstand Arcotel Hotels, überzeugt.

Duale Absolventen zeigen hohe Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit

Viele hundert Hotelbetriebe haben bereits mit der IUBH in den letzten zehn Jahren ausgebildet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Unternehmen bilden ihre Fachkräfte von Beginn an mit aus und gewinnen nach Studienende qualifizierte Mitarbeiter, die die internen Arbeitsabläufe und den Betrieb bereits kennen. Wie aktuelle Zahlen rund um das duale Studium[1] deutlich machen, schätzen Unternehmen die Kompetenzen und Fähigkeiten von dualen Studienabsolventen besonders hoch ein. In Punkten wie berufspraktisches Wissen, Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Organisationsfähigkeit schneiden diese im Vergleich zu Absolventen klassischer Studiengänge signifikant besser ab.

[1] Bundesinstitut für Berufsbildung

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